Hawaii 🌺 – Spartan Race Ultra 2019 ⛰🏃🏻‍♂️☀️

Ein Tag bis zum Race 🏃🏻‍♂️😎

Nach fast einer Woche auf Hawaii war es jetzt fast soweit, nur noch ein Tag bis zu unserem großen Rennen 😍

Heute, am Freitag hatten wir uns für das „Open House“ angemeldet ohne wirklich zu wissen was uns da erwarten würde, da das Gelände bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht betreten werden durfte.

Voller Vorfreude ging es dann endlich auf das Spartangelände der Koaloa Ranch wo uns eine einmalige Kulisse erwartete 🤩

Hier, wo normalerweise Hollywoodblockbuster gedreht werden, war jetzt unser Spielfeld.

Dort angekommen, holten wir uns erstmal unsere Startunterlagen. 

Anders als sonst war das schon ziemlich aufregend, denn man bekommt nicht nur das Band und den Chip so wie sonst, sondern auch noch das „ULTRA Hemd“ dazu. 

Schon ein tolles Gefühl das in der Hand zu halten 😎

Aber was hatte es eigentlich mit dem „Open House“ auf sich?

Ganz einfach! Wir bekamen ein extra Band für den Tag und konnten damit schon einmal die Hindernisse im Zielbereich testen, was schon ziemlich cool ist 👌🏻

Also machten wir eine kleine Testrunde über das Multirig, den Olympus, das Cargonetz und schlussendlich den Herkules Hoist. 

Vor allem die Möglichkeit, das Multirig zu testen hat uns ziemlich viel gebracht, da das ja immer wieder anders aufgebaut und somit auch unterschiedlich schwer zu bewältigen ist.

Nachdem wir dort ein bisschen rumgehangelt sind, haben wir uns noch das schöne Gelände angeschaut und einige Fotos gemacht.

Am Abend ging es dann wieder in Richtung Norden, wo wir uns dieses Mal ein sehr schönes AirBnB genommen hatten um uns vor dem Rennen bestmöglich erholen zu können.

Den Abend haben wir mit einem schönen Abendessen – natürlich viel Pasta – ruhig ausklingen lassen und sind dann auch ziemlich zeitnah schlafen gegangen.


It’s Raceday 🏃🏻‍♂️☀️😎

Nach einer wirklich erholsamen Nacht in diesem tollen Airbnb war es dann endlich soweit!

Den Wecker hatten wir auf 4:00 Uhr gestellt. 

Und auch wenn es megafrüh war, hat mich die Aufregung sehr schnell aus dem Bett geholt. Jetzt hieß es nur noch Sachen packen und eine Kleinigkeit frühstücken.

So richtig viel Hunger hatte ich nicht, also aß ich während der Fahrt zum Race nur ein paar Riegel zu meinem Kaffee. 🚙☕️

Im Stockdunkeln sind wir dann eine halbe Stunde später an der Kualoa Ranch angekommen und wurden auch gleich auf einen Parkplatz geschickt, der noch ein Stück vom Racegelände entfernt war. 🌙

Wir hatten noch eine knappe Stunde Zeit und überlegten deshalb ob es sich lohnt auf den Shuttlebus zu warten oder gleich zu Fuß zu gehen. Also fragten wir einen Volunteer ob man da hinlaufen könne und wie weit das wäre.

Der sagte uns, das es nicht besonders weit weg ist und man da gut hinlaufen kann… 🤔

…naja am Ende haben wir für die 2,5 km durch die Dunkelheit fast eine halbe Stunde gebraucht. Also vielleicht doch nicht die beste Idee 😅

Um 6:00Uhr sind wir dann endlich angekommen. Noch eine halbe Stunde bis zum Start und gerade noch genug Zeit um unsere Sachen abzugeben, unsere Ausrüstung zu kontrollieren und uns warm zu machen.

6:45Uhr, also ein paar Minuten später als geplant fiel dann endlich der Startschuss zu unserem ersten ULTRA! 🏃🏻‍♂️🏃🏼‍♂️💨

Die Stimmung war gigantisch! Ein großes Feld aus Ultraläufern bewegte sich schnell den ersten Anstieg hinauf. Die ersten Sonnenstrahlen hüllten das Gelände in ein tolles orangefarbenes Licht und ließen die lilafarbenen Ultrashirts, die wir alle trugen noch einmal mehr strahlen.

In den letzten Rennen hatte ich die Läufer mit den lila Shirts immer schon bewundert!

Und jetzt war ich tatsächlich einer von ihnen und konnte mich der Herausforderung stellen – ein wirklich tolles Gefühl.

Zurück zum Rennen…

Am Anfang war es noch relativ normal. Die Temperatur war noch nicht ganz so hoch und wir mussten nur ein paar Wände, bis zur 7‘ Super Wall, und die Hurdles bezwingen. 

Dann gab es schon die erste willkommene Abkühlung durch einen Bach – mittlerweile war es schon ziemlich warm geworden… 💦

…und gleich danach die Monkey Bars.🐒

Die waren hier doch schwerer als erwartet. 

Nicht nur dass die Stangen ziemlich nass waren, da man direkt vom Bach zu dem Hindernis kam, sondern auch der sehr viel weitere Abstand als in den letzten Rennen hat mich doch sehr überrascht.

Die kleineren Läufer mussten schon fast Flying Monkeys machen um die letzen Stangen zu erreichen.

Geklappt hat es trotzdem 😁

Danach kamen erstmal eher unkritische Hindernisse unter anderem einige Carry’s und der Barbed Wire Crawl, bis es dann nach dem Stairway to Sparta zum Twister ging. 

Die Hände waren durch die ganzen Tragehindernisse schon ein wenig vorbelastet, weshalb ich schon Respekt vor diesem Hindernis hatte.

Glücklicherweise war er hier nur zweiteilig, und nicht wie sonst dreiteilig, und somit doch ganz gut zu schaffen 😀

Langsam wurde es immer wärmer und das Atmen beim Laufen fiel mir schon etwas schwerer und nachdem wir den Farmers Carry geschafft hatten, erreichten wir die letzte Trinkstation, bevor es in den Urwald ging.

Jetzt begann für mich die wohl schwerste Strecke des Rennens.🌴🔥

Bei uns wäre es ja eher angenehm beim Laufen durch einen Wald zu kommen – hier war es genau das Gegenteil!

Die Hitze und die extreme Luftfeuchtigkeit ließen meine Leistungsfähigkeit minütlich sinken. Das Atmen fiel mir extrem schwer und ich schaffte es nicht mehr meine Körpertemperatur nach unten zu regulieren. 

Es fühlte sich fast schon wie leichtes Fieber an. 🥵

Noch dazu ging es die ganze Zeit  ziemlich steil über schlammigen Boden nach oben.
Wir hatten nur eine Chance, wir mussten uns von Baumstamm zu Baumstamm nach oben hangeln. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit…

Unter diesen Bedingungen das wohl härteste, was ich bis zu dem Moment gemacht hatte. Und das war erst die erste Runde!

Zu dem Zeitpunkt kamen mir auch das erste Mal Zweifel und ich war mir nicht mehr sicher, ob ich den Ultra finishen würde.

Glücklicherweise ging es dann doch irgendwann wieder bergab, was zwar nicht wirklich anspruchsloser aber dafür um einiges weniger anstrengend war.

Und als wir endlich den Urwald verlassen hatten freute ich mich schon fast über den Barbed Wire Crawl an der frischen Luft.

Die nächsten Kilometer und Hindernisse gingen dann wieder etwas besser, auch wenn mir die Hitze immer noch sehr zu schaffen machte und ich verhältnismäßig langsam voran kam.

Aber nicht nur die Hitze sondern auch die beeindruckend schöne Landschaft raubte mir des öfteren den Atem, was mir mental sehr geholfen hat das zwischenzeitliche Tief zu überwinden.

Kurz vor den Z-Walls kamen wir auch an den berühmten Dinosaurierknochen aus Jurassic Park vorbei und ließen es uns nicht nehmen ein paar Fotos zu schießen bevor es weiterging.

Jetzt war es auch nicht mehr allzu weit bis zum Zielbereich und der „Ultra Transition Area“. 

Die letzten 5 Kilometer waren dann schön mit Hindernissen vollgepackt die auch alle wunderbar geklappt hatten. So konnte ich die erste Runde fast burpeefrei abschließen. Lediglich am Memory Test musste ich – wie immer – meine 30 Burpees machen.

In der Transition Area angekommen, hatten wir eigentlich eine große Verpflegungsstation erwartet. Zu unserer Enttäuschung gab es da gar nichts.

Hier konnte man offensichtlich Sachen wie Essen und Wechselkleidung selbst hinterlegen um sich für die zweite Runde zu verpflegen. Das hatten wir leider nicht gewusst. Also machten wir das Beste daraus, aßen ein paar Riegel und ruhten uns kurz aus, bevor es ein paar Minuten später auf die zweite Runde ging.

Runde zwei… 🏃🏻‍♂️☀️

Nach der kurzen Pause, war ich wieder etwas motivierter und nahm mir ersteinmal vor zumindest den ersten Cutoff am Twister zu schaffen und dort dann zu schauen, wie wir zeitlich stehen.

Wann genau der Cutoff war und wo und wann die nächsten seien würden, wussten wir nur wage, da die Informationen vor dem Rennen nirgends zu finden waren.

Also hieß es erstmal Gas geben!🏃🏻‍♂️💨

Auf dem Weg dorthin ließen wir dieses Mal keine Gelegenheit aus uns Abkühlung zu verschaffen.
Jedes Wasserloch, jedes Rinnsal und jeden Bach nutzten wir um uns ein paar Sekunden Abkühlung zu verschaffen.

Diese Strategie machte sich ziemlich schnell bezahlt, denn nach jeder dieser kurzen Pausen konnten wir wieder die volle Leistung abrufen und es lief wieder richtig gut 😃

Leider war ich dann bei den Monkeybars doch etwas zu übermütig und etwas zu schnell unterwegs, weswegen ich dann knapp die Glocke verfehlte und wieder Burpees machen durfte 😅

Jetzt waren wir nur noch sechs Hindernisse vom Twitter entfernt, wo sich das weitere Rennen entscheiden sollte…

Dann endlich am Twitter angekommen, erfuhren wir, dass wir ziemlich genau eine Stunde vor dem Cutoff waren. Eine tolle Nachricht!😃

Das gab mir einen gehörigen Motivationsschub, meine Zweifel waren wie weggeblasen und der Ehrgeiz das Rennen zu finishen wieder geweckt!

Jetzt hieß es nur noch einmal den Urwald überstehen, der mich auch diesmal wieder an meine Grenzen brachte. Nur diesmal bin ich nicht in dieses mentale Loch gefallen, wahrscheinlich auch weil ich genau wusste wie lang der Weg nach oben sein würde.

Runter hat es dann schon wieder richtig Spaß gemacht auf dem rutschigen, schlammigen Boden, fast wie ein Skifahrer von Baum zu Baum zu gleiten. 😄⛷

Wir mussten auch kaum bremsen und das obwohl mittlerweile natürlich auch die anderen Läufer der kürzeren Distanzen auf der Strecke waren.
Sobald wir mit unseren lilanen Ultrashirts um die Ecke bogen riefen sie nur:
„Get out of the way an Ultra is coming.“
und jedes Mal gab es noch ein „God Job“ mit auf den Weg.

Das war schon ein besonderes Gefühl und hat uns natürlich noch einmal mehr motiviert Gas zu geben 😊

„Thank you very much Guys! That’s Spartan Spirit!“ 💪🏻

Natürlich wurden die nächsten Kilometer nicht einfacher aber wir setzten uns kleinere Ziele. So klatschten wir immer, wenn wir wieder eine runde Kilometermarke erreicht hatten ab.
Das erste Mal bei Kilometer 35.
Unsere längste Distanz bis dahin waren die 34km beim Predator Race…
Dann wieder bei 40km und kurz darauf bei 42,195km – unser erster Marathon 😃

Ab jetzt war alles Ultra!

Auf den nächsten Kilometern schafften wir es dann auch noch einige Ultras zu überholen, wussten aber auch nicht ob wir noch im Zeitplan waren, bis wir wieder zu den Dinosaurierknochen kamen.

Dort erfuhren wir dann von einem Crewmitglied vom Sartanrace, dass wir noch Über 3 Stunden Zeit haben das Ziel zu erreichen.
Da es ab hier nur noch wenige Kilometer waren, legten wir hier noch einmal eine kleine Fotopause ein, bevor wir den Endspurt antraten 😃

Keine Frage, die letzten paar Kilometer musste ich schon öfter mal Gehpausen einlegen oder zumindest das Tempo drosseln, da die Beine schon ziemlich schlapp waren.

Die Hindernisse dagegen gingen noch ziemlich gut. Und so hangelte ich mich von Hindernis zu Hindernis in Richtung Ziel.

Die Sonne war gerade am Untergehen, als wir endlich das Ziel sahen.
Ich kann nicht in Worte fassen, was es für ein Gefühl war, nach so langer Zeit.

Jetzt hieß es nur noch die letzten Kraftreserven zu mobilisieren um am Ende nicht doch noch einmal Burpees machen zu müssen, denn dafür war ich definitiv zu kaputt. 😅
Das ging aber noch erstaunlich gut! Und selbst die Kombination aus Multirig und anschließendem Olympus konnte ich noch gut meistern 💪🏻😎 und so waren es auf der zweiten Runde auch nur 30 Burpees!

Dann war er endlich da, der Moment auf den wir so lange hintrainiert hatten…

Der Sprung über das Feuer und der anschließende Zieleinlauf waren unbeschreiblich. Wir hatten es tatsächlich geschafft! 🔥🔥🔥

Nicht einmal zwei Jahre nach unserem ersten Spartan Sprint, ist unser Traum wahr geworden und wir haben unseren ersten Spartan Ultra gefinished 🤩🤩🤩

…und nur 60 Burpees!

Und nicht nur das!
Sogar der Traum von Hawaii ist damit in Erfüllung gegangen 🌺😎

Der ganze Flair, die Stimmung, die Landschaft und nicht zuletzt die schönste Ultra Medaille die man bekommen kann haben diesen Tag zu einem der anstrengendsten aber auch einen der schönsten Tage, die ich bis jetzt erleben durfte gemacht 🔥😍

Wie schön ist die bitte 😍

Nach dem Zieleinlauf saßen wir noch eine gefühlte Ewigkeit nur so herum – es ging einfach nichts mehr 😅

Irgendwann sind wir dann doch los, haben uns bei Mc Donalds mit ordentlich Kalorien versorgt und sind dann ziemlich schnell schlafen gegangen, denn am nächsten Morgen sollte es ja auch schon nach Big Island gehen.

Dazu aber im nächsten Teil mehr…


Wohnen & Camping auf Oahu Hawaii

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BEACHPARKS OHAU 🏝
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Division of State Parks

Road to Hawaii 🌺 Woche 26 Tag 6 🏃🏻⛰🔥

Spartan European Championships – Alleghe 🏃🏻🇮🇹🏅

Wer Spartanracees kennt, der weiß, dass diese meist an wunderschönen Orten mit besonderer Atmosphäre ausgetragen werden.
Also war es klar, dass die Europameisterschaft nicht an irgendeinem beliebigen Ort stattfinden konnte…

Die Kulisse war einfach traumhaft!

Alleghe, ein kleiner beschaulicher Ort an einem großen See, umgeben von den beeindruckenden Gipfeln der Dolomiten ⛰☀️

Um zum Start zu kommen, mussten wir sogar ein Stück mit der Gondel 🚠 auf den Berg hinauf fahren.
Die Aussicht da oben war dann einfach nur atemberaubend 😍😍

Einen kleinen Haken hatte die Sache aber…

Als unsere Startwelle um 8:50 Uhr startete, hatte es bereits 29 Grad und der Weg führte direkt etliche Höhenmeter steil nach oben 🥵⛰

Ich hätte nicht gedacht, dass ich so sehr mit der Hitze zu kämpfen hätte.
So war ich nach gerade mal 10 Kilometer schon ziemlich platt und kam nur langsam voran. 🐌

Aufgeben war natürlich keine Option 💪🏻

Natürlich musste eine Europameisterschaft auch einen gewissen Härtegrad haben.
Und so kämpfte ich mich nach dem ersten Berg, einem schönen Downhill und einigen weiteren Hindernissen auch noch den zweiten Berg nach oben 😅⛰

Vielen Dank nochmal an Denny, der einen Großteil der Strecke mit mir gelaufen ist, und mich nach meinem kurzen „Blackout“ am Twister dazu motiviert hat, nicht stehenzubleiben 💪🏻😎

Wo ich einmal bei den Hindernissen bin…

Ich fand es wirklich klasse, dass wirklich jedes Hindernis, was man so kennt, dabei war 👌🏻🔥🔥🔥

Leider habe ich wieder ein paar Burpees machen müssen, die bei den Temperaturen besonders schmerzhaft waren 😅☀️☀️☀️
Erst am Apehanger, den ich aber zumindest ein ganzes Stück weiter geschafft habe als in Andorra.
Dann die Slackline (wie immer)! Aber auch die ging schon etwas besser 😃
Und die unnötigsten Burpees dann am Balancebeam, den ich nur zu langsam angelaufen bin ☹️

Sonst gingen die Hindernisse alle ziemlich locker und vor allem der so schön mittig sitzende Speer hat mich dann nochmal richtig gefreut 😍

Am Ende waren es dann 23 km, 1.600 Höhenmeter und eine Zeit von 5:23 Stunden ⛰🏃🏻😎

Als Fazit würde ich sagen, dass es ein für mich extrem anspruchsvoller Lauf war und das der limitierende Faktor diesmal definitiv die Hitze war! 🥵

🔥Also falls jemand Tipps für Hitzetraining hat, dann her damit!🔥

Ansonsten war es wieder ein sehr schöner Trail in traumhafter Landschaft mit großartigen Hindernissen 💪🏻😃⛰

Und das Schönste an solchen Veranstaltungen ist natürlich die Spartan Community!

Es ist immer wieder schön, dort alte und neue Bekannte zu treffen, mit Ihnen gemeinsam zu laufen, zu lachen und auch zu leiden 😅
Wobei das Lachen ganz klar im Vordergrund steht #crewlove #spartanfamily 😍😍😍
Ich freu mich schon einen Teil von euch nächste Woche in Morzine wieder zu sehen ⛰🏃🏻 🇫🇷

Bist du auch in Morzine dabei

Road to Hawaii 🌺 Woche 24 Tag 6 🏃🏻🏅🇦🇩

Spartan Race Weekend – Andorra🏅

Ein tolles Racewochenende mit einem sehr unschönen Abschluss am Sonntag…

Aber nun erstmal von vorn!

Donnerstag Abend war es endlich soweit!

Wir, Tobi und ich, trafen uns wie immer am Airbräu im Münchner Flughafen, wo wir uns noch ein Bier vor dem Abflug nach Barcelona genehmigten 🍻

Der Muskelkater vom Predatorrace-Wochenende war noch immer nicht ganz verflogen und das Laufen fiel uns noch sichtlich schwer 😅

Allerdings waren es ja auch noch ein paar Tage bis zum Race…

Mit etwas Verspätung kamen wir dann spät Abends in Barcelona an, wo auch schon Verena, die Dritte im Bunde auf unsere Ankunft wartete.

Der Mietwagen war dann auch recht schnell organisiert und nachdem wir Verena ins Hotel gefahren hatten, machten wir uns auf die Suche nach einem Schlafplatz im Grünen 🌳🌳🌳 🏕

…naja am Stadtrand von Barcelona war dann doch nicht so schnell ein Platz gefunden. Also machten wir es uns im Auto gemütlich 😴🚗

Freitag Morgen ging es dann endlich nach Andorra 🇦🇩🚗😃

Der Weg dorthin führte uns durch echt schöne Landschaften und je näher wir kamen, desto bergiger und beeindruckender wurde es 😍

Dieses Mal hatten wir uns dazu entschlossen gleich nach einem Campingplatz zu suchen, um nicht wieder das gleiche Problem wie die Nacht davor zu haben.

Wir fanden nicht weit vom Racegelände einen schönen Platz mit traumhafter Aussicht 🏕⛰☀️

Verena war auch nur 15 Minuten entfernt mit Anett in einer schönen Pension untergebracht. 😃

Nach einem leckeren Abendessen und einer erholsamen Nacht, war es dann endlich soweit…

Samstag Morgen – Raceday 🏃🏻‍♂️🇦🇩☀️⛰

Das Wetter war einfach nur traumhaft ☀️☀️☀️

Dazu der Blick auf die atemberaubende Landschaft durch die wir gleich laufen würden — einfach unbeschreiblich 😍😍😍

Da es verhältnismäßig wenig Frauen in der Age Group gab, wurden unsere Startwellen zusammengeworfen und so konnte ich mit Verena und Hannah zusammen an den Start gehen 😎

Der Start fühlte sich ziemlich gut an und der Muskelkater war auch schon so gut wie weg 🏃🏻‍♂️😃

Leider musste ich gleich zu Beginn meine ersten 60 Burpees machen und das am Ropeclimb und am Speer, was sonst eigentlich fast immer reibungslos klappte…

Nach dem kurzen Tief lief es dann aber wieder richtig gut! Allein die tollen Trails und die grandiose Aussicht ließen mich die Burpees schnell vergessen 😎⛰

Irgendwann hatte ich dann auch die beiden Mädels wieder eingeholt und beim ersten längeren Downhill konnte ich richtig Strecke machen 🏃🏻‍♂️💨

Die nächsten Hindernisse gingen dann wieder problemlos, bis ich dann am höchsten Punkt auf knapp 2.500 Metern die Slackline erreichte…

Diesmal immerhin bis zur Hälfte geschafft 😅

Die Höhe hat mir dann bei den 30 Burpees doch ganz schön zu schaffen gemacht ⛰

Glücklicherweise gab es dort gleich eine Verpflegungsstation und nach einem großen Schluck Wasser ging es supermotiviert wieder auf den Trail 😎

Die nächsten Kilometer ging es dann immer wieder bergauf und bergab.

Auf den steilen Bergaufpassagen hatte ich auch immer mal wieder Gelegenheit mit anderen Läufern ins Gespräch zu kommen und mir Motivation zu holen.

Vor allem vor den Ultraläufern hatte ich riesigen Respekt an diesem Wochenende 💪🏻🏃🏻‍♂️

In dem Gelände und in dieser Höhe nochmal eine ganz andere Herausforderung!

Im letzten Drittel dann habe ich sogar Tobi, der 15 Minuten vor mir gestartet war, eingeholt 😃

Sonst ist er ja immer schneller als ich, aber anscheinend hatte ich mich etwas besser vom Predatorrace Wochenende erholt und konnte so die Downhills etwas schneller meistern 🏃🏻‍♂️💨

Das hat mich dann auch nochmal richtig gepuscht und obwohl ich auch schon ziemlich schwere Beine hatte, habe ich dann doch nochmal Gas gegeben 😃

Zwei bis drei Kilometer vorm Ziel wollten dann auch meine Beine nicht mehr so richtig und ich musste mich erneut ganz schön motivieren nicht langsamer zu werden.

Also nahm ich mir vor, immer wenn ich einen Agegroupler vor mir sehe, den noch zu überholen. So habe ich es geschafft noch vor dem Olympus 5 von ihnen zu überholen 😃

Und nach dem Olympus und Twister problemlos bewältigt waren, konnte ich meinen Vorsprung auch noch ausbauen 💪🏻

Am Ende hat dann nur noch der Apehanger seine 30 Burpees Tribut von mir eingefordert.

So kam ich nach 26km mit 1.600 Höhenmetern, 120 Burpees und einer Zeit von 5:42h kaputt aber glücklich ins Ziel 🏅🏅🏅

Es war wirklich eines der schönsten uns anspruchsvollsten Rennen bis jetzt und ich kann mir gut vorstellen, dort nächstes Jahr wieder an den Start zu gehen 😎⛰🏃🏻‍♂️💨

Sonntag dann hatte richtig schön angefangen.

Wir, Verena, Tobi und ich haben oben am Berg erstmal schön Frühstück gegessen und sind dann voller Vorfreude auf den Strand nach Barcelona gefahren 🚗☀️😎

Kurz vor Barcelona beschlossen wir uns noch schnell einen Kaffee bei McDonalds zu holen, was unseren ganzen Plan über den Haufen werfen sollte…

Als wir nämlich mit dem Kaffee zu unserem Auto zurückkehrten, war das Unglück bereits geschehen…

Die hintere Seitenscheibe war zerbrochen und all unsere Sachen waren verschwunden 😳

Man hatte uns ausgeraubt 😡😡😡

👮🏽‍♂️Die Polizei in Barcelona war dann auch wenig hilfreich und kam nach mehrmaligem Rufen nicht! 👮🏽‍♂️

Auch als Verena dann endlich mal einen Streifenwagen aufhalten konnte, machten die nicht mehr als uns die Adresse der nächsten Polizeidienststelle zu geben… 🚔

Nachdem wir den Fall haben dort aufnehmen lassen, haben wir noch den Mietwagen getauscht und sind dann ins Hotel gefahren, dass Verena und Lisa noch für uns organisiert hatten. 👌🏻😃

Naja am Ende waren wir froh, wenigstens unsere Geldbeutel , Handys und Medaillen noch zu besitzen, da wir die zum Glück dabei hatten 😅

🍀 Vielleicht haben wir ja Glück und bekommen noch was von der Versicherung 🍀

Road to Hawaii 🌺 Woche 13 Tag 1 🏃🏻☀️🏅

Wettkampftag

It’s Medalmonday 🏅🏅🏅

Was für ein tolles Wochenende in Maggiora ☀️😎🇮🇹

Freitag
Mega lustige 6 Stunden im Auto nach Italien verbracht 🎶 🥳 …braucht halt nur die richtigen Leute dafür😉

Samstag
Raceday 🏃🏻🏅☀️😎

Verena, Sophia, Anett und Denny starteten gleich früh zum Spartan Super.

Wir waren allen megagut gelaunt. Das Wetter war toll und die Stimmung klasse 😃

Als alle auf der Strecke waren hab ich mir meine Kamera geschnappt und hab ein paar schöne Bilder von dem Rennen machen können 📸

Später als dann alle im Ziel waren, ging’s in die zweite Runde – dem Spartan Sprint

Eine echt schöne Strecke sogar mit ein paar steilen Anstiegen und knackigen Downhills dabei

Den sind wir Open im Team gelaufen und das war wirklich megalustig 🏃🏻🏃🏻‍♀️😃

Übrigens auch mein erstes Rennen an dem ich alle Hindernisse ohne Probleme geschafft habe 😃

Davon 2x Speerwurf, 2x Ropeclimb und 2x Highrig 💪🏻

Hat auf jeden Fall Mega Spaß gemacht mit euch zu laufen! Lass mich dazu jederzeit wieder überreden 🏃🏻🏃🏻‍♀️😍 #crewlove 

Sonntag
hat mich dann leider eine Erkältung ziemlich mies erwischt. Weshalb ich den abschließenden und eigentlich superschönen Tag in Mailand nicht so richtig genießen konnte…

Aber egal! Jetzt heißt es nach vorn schauen 💪🏻

Werd mich ein paar Tage auskurieren und dann liegt der Focus ganz auf dem kommenden Race in München 😎

Freu mich schon euch dort alle wieder zu sehen 😍


 🛍
Vivobarefoot Primus Swimrun Boot

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