Fixie Tour – Große Seentour mit Alpenpanorama 3 💦🚵🏻‍♂️⛈😱

Tag 4 – Samstag 

Heute stand ein ziemlich cooles und anstrengendes Programm auf dem Plan.

Nach dem Frühstück beim örtlichen Bäcker ging es an den See.

Kurz nach Acht war ich da und traf die letzten Vorbereitungen für das heutige Event.

Es war nämlich Raceday 😍 – Spartan Virtual Beast – Kranjska Gora 🇸🇮

Den Plan dafür hatte ich mir schon vor der Reise ausgedruckt.und musste mir jetzt nur noch ein paar große Steine als Gewichte für die Übungen suchen.

Nach 1:49:10h war ich dann auch endlich fertig. Ein mega cooles Event an einem noch cooleren Ort mit bester Aussicht.

Die Abkühlung gabs danach direkt im See.

Ein toller Start in den Tag!

Zur Belohnung gönnte ich mir ein schönes Stück Erdbeerkuchen und den wunderbaren Blick auf den ruhigen See.

In dem Moment habe ich wieder mal gemerkt, wie wenig es braucht um glücklich zu sein. 

Es reicht tatsächlich der Blick auf den See und die Berge und vielleicht noch etwas leckeres zum Essen 😊

Eine Weile blieb ich noch und genoss die Ruhe, bis ich mich endlich wieder auf den Weg machte.

Das nächste und letzte Ziel für heute sollte eigentlich der Staffelsee sein, aber manchmal muß man auch mal Pläne ändern…

Aber nun zurück!

Das Wetter war super mal abgesehen von ein paar Wolken, die sich an den Bergen gesammelt hatten. Also ging es weiter nach Murnau.

Dort angekommen wollte ich erst einmal was leckeres Essen. Ich schlenderte also durch die wirklich sehr schöne Innenstadt, vorbei an einigen kleinen Restaurants, die draußen Tische und Stühle in die Sonne gestellt hatten.

Es waren mehrere verlockend aussehende Gerichte auf den Tellern der Menschen, die dort das Wetter und das Essen genossen.

Ich entschied mich dann am Ende für ein italienisches Restaurant mit Gelateria.

Zum Essen gab es dort eine sehr leckere Pizza und dazu ein Murnauer „Karg Weißbier“ und zum Nachtisch noch einen Großen Erdbeerbecher.

Während ich dann anfing mein Eis zu essen, wurde es immer ungemütlicher. Es zog ein ziemlich heftiger Wind auf und in der Ferne hörte man schon den ersten Donner.

Nur wenige Minuten später – ich hatte mein Eis gerade bis zur Hälfte gegessen – war dann „Land unter“ angesagt.

Ein heftiger Platzregen spülte die Gäste förmlich von den Tischen und der Wind der mittlerweile zu einem Sturm angewachsen war, wehte die Sonnenschirme fast davon.

Also blieb uns nichts anderes übrig, als nach drinnen auszuweichen.

War jetzt etwa die Tour zu Ende?

Natürlich hätte ich in Murnau auch den Zug nehmen können, aber der Zuspruch von ein paar Freunden und nicht zuletzt mein Wille die Tour durchzuziehen, haben mich dann doch weitermachen lassen.

Ich beschloss also, statt am Staffelsee zu übernachten, noch bis zum Ammersee weiterzufahren um dann dort die nächste Entscheidung zu treffen.

Der Platzregen hatte zum Glück aufgehört und ist in einen normalen Regen übergegangen.

Also zog ich mir Regensachen über und machte mich auf den Weg.

Vor mir lagen gute 40 Kilometer und einige Liter Wasser von oben.

Der Regen wurde leider nicht weniger und ich merkte wie mich langsam meine Regensachen im Stich ließen, bis ich schließlich bis auf die Haut nass war.

Trotzdem nahm ich mir erstmal vor noch bis zum Ammersee weiterzumachen.

Nach über zwei Stunden kam ich dann endlich an und sah erst einmal nach, wie  meine Sachen den Regen überstanden hatten.

Das Ergebnis war ziemlich ernüchternd. Ich hatte nichts Trockenes mehr zum Anziehen und meine Elektronik war auch schon einmal trockener. 

Da es schon relativ spät war und ich keine Chance sah, die Sachen zu trockenen entschloß ich mich, das einzig vernünftige zu tun und meine Tour hier als beendet zu erklären.

Also fuhr ich noch die letzten 6 Kilometer am See entlang nach Herrsching, von wo aus es dann trocken mit der S-Bahn nach Hause ging.

Jetzt könnte man sich natürlich fragen, ob ich es bereut hatte nicht gleich in Murnau in den Zug gestiegen zu sein?

Dazu muss ich ganz klar nein sagen!

Die Strecke nach Herrsching war wirklich superschön, wenn auch etwas verregnet. Eine schöne Herausforderung.

Für das nächste Mal brauche ich auf jeden Fall neues wasserdichtes Equipment!

Fazit

Es hat auf jeden Fall riesen Spaß gemacht. Und ich würde es immer wieder machen.

Ich glaube es gibt keinen besseren Weg, als solche Erlebnisse, um wirklich abzuschalten und zu sich selbst zu finden.

Probiert es auf jeden Fall einmal aus!

Würde mich freuen auch eure Geschichte zu lesen…

Fixie Tour – Große Seentour mit Alpenpanorama 3 🚵🏻‍♂️😎☀️

Tag 3 – Freitag 

Wie erhofft, war es diese Nacht um einiges wärmer und so habe ich megagut und lange geschlafen.

Dieses Mal hatte ich mir noch eine dünne Trainingsmatte in die Hängematte gelegt und konnte so die von unten kommende Kälte sehr gut abhalten.

Nach einem kurzen Frühstück ging es dann auch schon weiter Richtung Mittenwald.

Auf dem Weg in Wallgau habe ich dann auch gleich meine Vorräte aufgefüllt und mir meinen ersten Cappuccino auf der Tour gegönnt.

Später in Mittenwald gab es dann nochmal eine kleine Rast mit Blick auf die Karwendelspitze und einen Besuch in der Brauerei Mittenwald.

Jetzt hatte ich den am weitest entfernten Punkt meiner Tour erreicht, was natürlich auch bedeutete, dass ich mich ab jetzt auch schon wieder auf dem Rückweg befand.

Allerdings langen auch noch einige Highlights der Strecke vor mir.

Die nächste Station war dann auch schon der Walchensee. Der für mich schönste See auf der ganzen Runde!

Als ich den höchsten Punkt erreicht hatte, führte der Fahrradweg geradewegs in ein schönes Waldstück, einem Bachlauf folgend, immer weiter abwärts zum See.

Dort ging es dann auf einem sehr schönen aber nur gehbaren Weg am Ufer des Sees bis zu einer Landzunge, an der sich immer die Kitesurfgemeinde tummelt.

Da die Windbedingungen heute nicht die besten zum Kiten waren hatten es nur zwei geschafft ihren Schirm zu starten.

Denen schaute ich eine ganze Weile zu, während ich in der Sonne badete.

Im Wasser war ich heute auch nur kurz, da sich die Sonne nicht so richtig zeigen wollte und ich ungern mit nassen Sachen weiterziehen wollte.

Am liebsten wäre ich noch eine Runde Boot gefahren, allerdings hätte ich dann schon einen Anhänger für mein Radl gebraucht…

Etwas später wollte ich in Walchensee noch etwas essen gehen. Leider hatte das Restaurant, in das ich immer gehe geschlossen und so gab es nur Schnitzel und Kartoffelsalat vom Stand 😅

Na immerhin besser als nichts, denn jetzt lag der Berg zwischen Walchensee und Kochelsee vor mir.

Dort ging es nicht nur sehr steile Serpentinen hoch, die ich auf jeden Fall schieben muss, sondern auch wieder runter.

Bin mir nicht sicher ob meine Bremsen dafür ausreichend stark sind 🤷🏻‍♂️

Wie erwartet, war der Anstieg absolut unfahrbar. Beim Abstieg auf der anderen Seite gab es dann glücklicherweise einen alternativen Wanderweg durch den Wald. Auch sehr steil und steinig und mit einem Fixie auch nur teilweise fahrbar. Mit einem guten Mountainbike aber ziemlich gut fahrbar.

Am Kochelsee angekommen, war es gerade einmal halb Vier und genug Zeit um diese Zeilen zu schreiben, Baden zu gehen und einfach das Leben zu genießen 😃

Geschlafen habe ich dieses Mal etwas oberhalb von Kochel am Waldrand.

In dem selben Waldstück war ich auch schon einmal mit dem Zelt und kannte daher schon den Weg dahin.

Am Abend habe ich dann noch ein wenig gelesen, bevor ich dann in meine Hängematte fiel….

Fixie Tour – Große Seentour mit Alpenpanorama 2 🚵🏻‍♂️😎☀️

Tag 2 – Donnerstag 

Eine gute Stunde wälzte ich mich noch im Schlafsack, bis ich dann endlich aufstand.

Ich machte mich gleich daran mein Lager abzubauen, und einen schönen sonnigen Platz für das Frühstück zu suchen.

Nach einer Weile fand ich dann auch einen tollen Platz mit Aussicht am Berg, den ich mich  zuvor hochgekämpft hatte.

So ganz ohne Gangschaltung sind die Alpen schon ziemlich herausfordernd…

Also genoss ich erstmal eine ganze Weile des Panorama, die Stille der Natur und natürlich mein Frühstück.

Dann ging es weiter. Und wie schon den ganzen Tag, natürlich bergauf. Teilweise fahrend und teilweise laufend.

Bis ich dann irgendwann die Grenze zu Tirol erreichte, denn ab da ging es ziemlich rasant über Stock und Stein bergab. Da hätte ich mir dann doch eher ein Mountainbike statt eines Fixies gewünscht.

Naja ganz so lang ging der Downhill dann doch erstmal nicht, denn nach knapp zwei Kilometern fiel mir auf, dass mein Handy nicht mehr in der Halterung am Fahrrad steckte.

Also hieß es wieder umdrehen und sich auf die Suche machen…

Da es rechter Hand relativ steil die Böschung runterging, hoffte ich, dass es zumindest noch irgendwo auf dem Weg liegen würde, sonst hätte ich wohl keine Chance es wiederzufinden.

Nach über einem Kilometer, Ich hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben, lag es dann tatsächlich einfach in der Mitte des Weges.

Noch mal Glück gehabt!

Die restliche Stecke abwärts hab ich es dann doch lieber erstmal weggepackt.

Unten, im Tal, angekommen erreichte ich dann die offizielle Grenze nach Österreich 🇦🇹 

Der Radweg war komplett gesperrt und auf die Autofahrer wartete die Grenzkontrolle.

Und auch wenn es mich gereizt hätte weiter Richtung Achensee zu fahren, war mein nächstes Ziel der Sylvenstein. 

Auch das eine durchaus beeindruckende Kulisse.

Das Wetter war traumhaft und genau richtig für einen Tag am See.

Dort angekommen, suchte ich mir eine schöne Wiese am Wasser und ließ einfach mal ein paar Stunden die Seele baumeln und genoss die Sonne und das glasklare Wasser, dass genau die richtige Temperatur für eine kleine Abkühlung hatte.

Später am Tag fuhr ich dann weiter Richtung Mittenwald, wieder auf der Suche nach einem schönen Schlafplatz. Dieses Mal sollte es ein etwas weniger windiger Ort werden, um etwas wärmer durch die Nacht zu kommen.

Der Platz war relativ schnell gefunden.
Schön abgelegen im Wald auf einer Anhöhe.

Von Oben hatte ich einen guten Blick auf das fast ausgetrocknete Isarflußbett und die umliegenden Berge. Also gar nicht mal so schlecht 😃 Windstill war es auch fast also sollte einer erholsamen Nacht nichts im Wege stehen.

Fixie Tour – Große Seentour mit Alpenpanorama 1 🚵🏻‍♂️😎☀️


Ursprünglich standen jetzt 6 Tage Slovenien auf dem Plan, da dort am Samstag das Trifecta Wochenende stattfinden sollte. Wie alle anderen Rennen, wurde natürlich auch das abgesagt. Mal ganz davon abgesehen, dass die Grenzen ja auch noch zu sind…

Also musste ein neuer Plan für die Urlaubstage her.

Nachdem ja die letzte Fixietour ganz gut geklappt hatte, wollte ich das unbedingt nochmal machen. Da ich dieses Mal um einiges mehr Zeit zur Verfügung hatte, ging es diesmal in Richtung Berge.

Tag1 – Mittwoch

Da ich an diesem Tag Mittags noch einen Zahnarzttermin hatte ging es erst am Nachmittag los.

Der erste Teil der Strecke war wenig spannend, da es eine ganze Weile durch München und einige Dörfer bis nach Holzkirchen ging.

Ab da sah ich dann auch endlich die Berge die immer näher kommen. Auch die Wege wurden immer schöner. Und nachdem der erste Anstieg geschafft war, ging es ziemlich  zügig runter zum Tegernsee. 

Das erste Etappenziel war erreicht!

Jetzt hieß es noch schnell ein bisschen Verpflegung für den Abend und den darauffolgenden Feiertag einkaufen und einen schönen Schlafplatz suchen.

Da ich diese Nacht unbedingt mit der Hängematte am Wasser verbringen wollte und das natürlich direkt am Tegernsee nicht möglich ist, fuhr ich noch eine Stück weiter.

Nur wenige Kilometer später fand ich einen wunderschönen Platz an einem Fluß. 

Meine Hängematte spannte ich zwischen zwei Bäume, die direkt am Ufer standen und so einen perfekten Blick auf das Wasser und die Berge bieteten.

In dieser Kulisse schmeckte mein doch eher spartanisches Abendessen nochmal so gut

Nach dem Essen legte ich mich in die Hängematte und ließ mich langsam von den Lauten der Natur in den Schlaf wiegen.

Gegen Fünf Uhr Morgens wurde ich dann schon langsam wieder munter, da es zu diesem Zeitpunkt auch ganz schön abgekühlt hatte und sich mein Sommerschlafsack doch nicht als die allerbeste Wahl herausstellte.

Mittlerweile waren die Temperaturen nur noch im einstelligen Bereich und der Wind wehte die kalte Luft in meinen Unterschlupf.

Das muss ich in der nächsten Nacht auf alle Fälle noch optimieren.

Winterspartan Kaprun – Course Marshall ❄️🏃🏻‍♂️😃

Der Samstag Abend 

Nach dem Super ging’s zurück in unser schönes AirBnB am See 🏝 

Dort angekommen sind Tobi und Steffi erstmal Eisbaden gegangen. Ich wollte ursprünglich auch, hab mich dann aber kurzfristig dagegen entschieden 😅❄️❄️❄️

Ich hab mich dann lieber um den Grill gekümmert 🔥🔥🔥 und das Panorama genossen. 😁

Am nächsten Morgen 

Wir mussten schon ziemlich zeitig los. Es war stockdunkel und auch deutlich kälter als am Vortag.❄️🥶

Steffi und ich waren als Marshalls eingeteilt, Verena und Tobi durften nochmal an den Start beim Spartan Sprint. 🏃🏻‍♂️🏃🏻‍♀️🔥

Wir freuten uns auf jeden Fall alle vier auf den Tag 😃

Es war ziemlich cool, dass diesmal fast alle Marshalls vom OCR Munich waren. Sigi und Uwe übernahmen wieder die Koordination und Einteilung.

Ich war mit Max am Rope Climb, ein ziemlich cooler Platz mit bester Aussicht ins Tal und auf die schneebedeckten Berge 🏔 😎

Auch die Arbeit am Hindernis hat mega Spaß gemacht! 

Wir hatten den Vorteil mit dem Rope Climb ein Multitry Hindernis zu zu haben, wo die Athleten die Möglichkeit hatten dieses mehrmals zu probieren.

Also haben wir alle die es nicht gleich geschafft hatten dazu motiviert es wenigstens ein zweites Mal zu probieren um keine Burpees machen zu müssen 😉

Vielen konnten wir auch helfen, indem wir ihnen die beste Technik und vor allem die Fußklemme am Seil erklärten. 

So hatten wir auch einige Athleten, die nach unserer Anleitung das erste Mal erfolgreich das Seil gemeistert hatten. 💪🏻🔥😃

Ein toller Moment für die Teilnehmer aber vor allem auch für mich!

Es ist echt schön in so viele glückliche Gesichter zu schauen. Da macht die Arbeit gleich doppelt Spaß 😃

Am Ende unserer Schicht haben Max und ich noch einen kurzen Marshall-Sprint bis ins Ziel gemacht. 🏃🏻‍♂️❄️😃

War ziemlich lustig und anstrengend mit den dicken Sachen und meinem Rucksack die letzten Hindernisse nach dem Rope Climb zu meistern.💪🏻

Vor allem die vereiste Monkeybar war eine besondere Herausforderung und erforderte ziemlich viel Griffkraft.

Am Schluss bin ich dann Burpeefrei ins Ziel gelaufen 😃🔥💪🏻

Am Nachmittag gabs dann noch ein großes Highlight.
Da sind wir zur Siegerehrung auf die Burg Kaprun gefahren.

Dort standen wieder einmal so viele Vereinsmitglieder und Freunde auf dem Podium.

Besonders gefreut habe ich mich natürlich über die Silbermedaille, die sich Verena wieder einmal sichern konnte. 😍

Herzlichen Glückwunsch euch allen 🤩🤩🤩

Somit wieder ein tolles Wochenende und ein großartiger Auftakt in die Racesaison 2020. 

Ich freu mich schon auf den Spartan Sprint in München! 🏃🏻‍♂️🔥😃

Wo geht’s bei euch das nächste Mal hin?

Habt ihr auch schon mal als Volunteer oder Marshall beim Race gearbeitet und wie habt ihr das erlebt?

Winterspartan Kaprun 2020❄️🏃🏻‍♂️🏔🏅

Was für ein toller Start in die Rennsaison 2020 😃

Wie schon im letzten Jahr, starteten wir auch in diesem Jahr wieder mit dem ersten Spartanrace 2020 — dem Spartanrace in Kaprun ❄️❄️❄️

Dieses Jahr stand für mich am Samstag der Super und am Sonntag marshalln auf dem Plan und auch wenn ich nicht so laufen konnte, wie ich gern gewollt hätte, war es doch ein tolles Rennen 👌🏻😎

Ursprünglich hatte ich mir ja schon vorgenommen, hier richtig Gas zu geben aber da ich immer noch ein angeschlagenes Knie habe, hatte ich mir eine schöne Wanderung mit Hindernissen verschrieben. 

Also statt OCR, OCH (Obstacle Course Hike) 😅

Zum Glück war ich nicht der einzige „Invalide“ auf der Strecke!

Mit Denny und Hartley habe ich noch zwei OCH’ler gefunden, die an dem Tag auch die Geschwindigkeit etwas drosseln mussten.

So machte es dann natürlich noch mehr Spaß als alleine😃

Nun aber mal zum Race…

Die Strecke war aufgrund der Witterung ziemlich anspruchsvoll. Dieses Mal hatten wir nämlich deutlich weniger haltgebenden Schnee als im letzten Jahr was den Lauf zu einer ganz schönen Rutschpartie werden ließ.

Wir mussten ganz schön aufpassen, wo wir hintreten, um nicht bei der nächsten Gelegenheit auf dem Po zu landen ❄️❄️❄️

Ansonsten war die Route dieses Mal etwas anders aber mindestens genauso schön.

Es ging über schneebedeckte Hügel, durch Waldstücke, über gefrorene Bachläufe und vorbei an vereisten Wasserfällen.

Von Oben hatten wir eine tolle Aussicht ins Tal und auf die umliegenden hohen Gipfel. Einfach nur traumhaft 😍

Die Hindernisse auf der Super-Strecke waren sehr gut verteilt und diesmal hatten wir neben dem Twister auch noch den Beater auf der Strecke. Den hatte ich bis jetzt nur einmal in Berlin erfolglos getestet aber dank Sven ging er diesmal mit der richtigen Technik ziemlich einfach 😊

Dafür habe ich mich leider beim Twister etwas vergriffen und durfte da meine ersten Burpees machen 😅

Kurze Zeit später stand ich vor meiner nächsten Herausforderung — der Slackline.

Die hatte ich die letzten Wochen öfter geübt, weshalb ich mich auch zum ersten Mal darauf freute. 

Und auch wenn ich da mein zweites Mal Burpees machen durfte, war es für mich ein kleiner Erfolg, da ich mich deutlich sicherer fühlte und auch ein gutes Stück weiter gekommen war als beim letzten Mal.

Bis zum Spartan Sprint in München will ich die dann aber schaffen 🍀 💪🏻

Die anderen Hindernisse gingen dann wieder fehlerfrei und dank der tollen Verpflegung mit Bananen, Waffeln und Tee kamen wir satt und zufrieden ins Ziel 😅😋

Alles in allem ein sehr schöner, entspannter Start in die Rennsaison 2020 🔥🏃🏻‍♂️

Ich freue mich schon auf die nächsten Rennen! Dann hoffentlich wieder mit ganzem Knie 😃

Seid ihr auch schon in die Saison gestartet? Wo war euer erster Lauf? 

Hawaii 🌺 – Spartan Race Ultra 2019 ⛰🏃🏻‍♂️☀️

Ein Tag bis zum Race 🏃🏻‍♂️😎

Nach fast einer Woche auf Hawaii war es jetzt fast soweit, nur noch ein Tag bis zu unserem großen Rennen 😍

Heute, am Freitag hatten wir uns für das „Open House“ angemeldet ohne wirklich zu wissen was uns da erwarten würde, da das Gelände bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht betreten werden durfte.

Voller Vorfreude ging es dann endlich auf das Spartangelände der Koaloa Ranch wo uns eine einmalige Kulisse erwartete 🤩

Hier, wo normalerweise Hollywoodblockbuster gedreht werden, war jetzt unser Spielfeld.

Dort angekommen, holten wir uns erstmal unsere Startunterlagen. 

Anders als sonst war das schon ziemlich aufregend, denn man bekommt nicht nur das Band und den Chip so wie sonst, sondern auch noch das „ULTRA Hemd“ dazu. 

Schon ein tolles Gefühl das in der Hand zu halten 😎

Aber was hatte es eigentlich mit dem „Open House“ auf sich?

Ganz einfach! Wir bekamen ein extra Band für den Tag und konnten damit schon einmal die Hindernisse im Zielbereich testen, was schon ziemlich cool ist 👌🏻

Also machten wir eine kleine Testrunde über das Multirig, den Olympus, das Cargonetz und schlussendlich den Herkules Hoist. 

Vor allem die Möglichkeit, das Multirig zu testen hat uns ziemlich viel gebracht, da das ja immer wieder anders aufgebaut und somit auch unterschiedlich schwer zu bewältigen ist.

Nachdem wir dort ein bisschen rumgehangelt sind, haben wir uns noch das schöne Gelände angeschaut und einige Fotos gemacht.

Am Abend ging es dann wieder in Richtung Norden, wo wir uns dieses Mal ein sehr schönes AirBnB genommen hatten um uns vor dem Rennen bestmöglich erholen zu können.

Den Abend haben wir mit einem schönen Abendessen – natürlich viel Pasta – ruhig ausklingen lassen und sind dann auch ziemlich zeitnah schlafen gegangen.


It’s Raceday 🏃🏻‍♂️☀️😎

Nach einer wirklich erholsamen Nacht in diesem tollen Airbnb war es dann endlich soweit!

Den Wecker hatten wir auf 4:00 Uhr gestellt. 

Und auch wenn es megafrüh war, hat mich die Aufregung sehr schnell aus dem Bett geholt. Jetzt hieß es nur noch Sachen packen und eine Kleinigkeit frühstücken.

So richtig viel Hunger hatte ich nicht, also aß ich während der Fahrt zum Race nur ein paar Riegel zu meinem Kaffee. 🚙☕️

Im Stockdunkeln sind wir dann eine halbe Stunde später an der Kualoa Ranch angekommen und wurden auch gleich auf einen Parkplatz geschickt, der noch ein Stück vom Racegelände entfernt war. 🌙

Wir hatten noch eine knappe Stunde Zeit und überlegten deshalb ob es sich lohnt auf den Shuttlebus zu warten oder gleich zu Fuß zu gehen. Also fragten wir einen Volunteer ob man da hinlaufen könne und wie weit das wäre.

Der sagte uns, das es nicht besonders weit weg ist und man da gut hinlaufen kann… 🤔

…naja am Ende haben wir für die 2,5 km durch die Dunkelheit fast eine halbe Stunde gebraucht. Also vielleicht doch nicht die beste Idee 😅

Um 6:00Uhr sind wir dann endlich angekommen. Noch eine halbe Stunde bis zum Start und gerade noch genug Zeit um unsere Sachen abzugeben, unsere Ausrüstung zu kontrollieren und uns warm zu machen.

6:45Uhr, also ein paar Minuten später als geplant fiel dann endlich der Startschuss zu unserem ersten ULTRA! 🏃🏻‍♂️🏃🏼‍♂️💨

Die Stimmung war gigantisch! Ein großes Feld aus Ultraläufern bewegte sich schnell den ersten Anstieg hinauf. Die ersten Sonnenstrahlen hüllten das Gelände in ein tolles orangefarbenes Licht und ließen die lilafarbenen Ultrashirts, die wir alle trugen noch einmal mehr strahlen.

In den letzten Rennen hatte ich die Läufer mit den lila Shirts immer schon bewundert!

Und jetzt war ich tatsächlich einer von ihnen und konnte mich der Herausforderung stellen – ein wirklich tolles Gefühl.

Zurück zum Rennen…

Am Anfang war es noch relativ normal. Die Temperatur war noch nicht ganz so hoch und wir mussten nur ein paar Wände, bis zur 7‘ Super Wall, und die Hurdles bezwingen. 

Dann gab es schon die erste willkommene Abkühlung durch einen Bach – mittlerweile war es schon ziemlich warm geworden… 💦

…und gleich danach die Monkey Bars.🐒

Die waren hier doch schwerer als erwartet. 

Nicht nur dass die Stangen ziemlich nass waren, da man direkt vom Bach zu dem Hindernis kam, sondern auch der sehr viel weitere Abstand als in den letzten Rennen hat mich doch sehr überrascht.

Die kleineren Läufer mussten schon fast Flying Monkeys machen um die letzen Stangen zu erreichen.

Geklappt hat es trotzdem 😁

Danach kamen erstmal eher unkritische Hindernisse unter anderem einige Carry’s und der Barbed Wire Crawl, bis es dann nach dem Stairway to Sparta zum Twister ging. 

Die Hände waren durch die ganzen Tragehindernisse schon ein wenig vorbelastet, weshalb ich schon Respekt vor diesem Hindernis hatte.

Glücklicherweise war er hier nur zweiteilig, und nicht wie sonst dreiteilig, und somit doch ganz gut zu schaffen 😀

Langsam wurde es immer wärmer und das Atmen beim Laufen fiel mir schon etwas schwerer und nachdem wir den Farmers Carry geschafft hatten, erreichten wir die letzte Trinkstation, bevor es in den Urwald ging.

Jetzt begann für mich die wohl schwerste Strecke des Rennens.🌴🔥

Bei uns wäre es ja eher angenehm beim Laufen durch einen Wald zu kommen – hier war es genau das Gegenteil!

Die Hitze und die extreme Luftfeuchtigkeit ließen meine Leistungsfähigkeit minütlich sinken. Das Atmen fiel mir extrem schwer und ich schaffte es nicht mehr meine Körpertemperatur nach unten zu regulieren. 

Es fühlte sich fast schon wie leichtes Fieber an. 🥵

Noch dazu ging es die ganze Zeit  ziemlich steil über schlammigen Boden nach oben.
Wir hatten nur eine Chance, wir mussten uns von Baumstamm zu Baumstamm nach oben hangeln. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit…

Unter diesen Bedingungen das wohl härteste, was ich bis zu dem Moment gemacht hatte. Und das war erst die erste Runde!

Zu dem Zeitpunkt kamen mir auch das erste Mal Zweifel und ich war mir nicht mehr sicher, ob ich den Ultra finishen würde.

Glücklicherweise ging es dann doch irgendwann wieder bergab, was zwar nicht wirklich anspruchsloser aber dafür um einiges weniger anstrengend war.

Und als wir endlich den Urwald verlassen hatten freute ich mich schon fast über den Barbed Wire Crawl an der frischen Luft.

Die nächsten Kilometer und Hindernisse gingen dann wieder etwas besser, auch wenn mir die Hitze immer noch sehr zu schaffen machte und ich verhältnismäßig langsam voran kam.

Aber nicht nur die Hitze sondern auch die beeindruckend schöne Landschaft raubte mir des öfteren den Atem, was mir mental sehr geholfen hat das zwischenzeitliche Tief zu überwinden.

Kurz vor den Z-Walls kamen wir auch an den berühmten Dinosaurierknochen aus Jurassic Park vorbei und ließen es uns nicht nehmen ein paar Fotos zu schießen bevor es weiterging.

Jetzt war es auch nicht mehr allzu weit bis zum Zielbereich und der „Ultra Transition Area“. 

Die letzten 5 Kilometer waren dann schön mit Hindernissen vollgepackt die auch alle wunderbar geklappt hatten. So konnte ich die erste Runde fast burpeefrei abschließen. Lediglich am Memory Test musste ich – wie immer – meine 30 Burpees machen.

In der Transition Area angekommen, hatten wir eigentlich eine große Verpflegungsstation erwartet. Zu unserer Enttäuschung gab es da gar nichts.

Hier konnte man offensichtlich Sachen wie Essen und Wechselkleidung selbst hinterlegen um sich für die zweite Runde zu verpflegen. Das hatten wir leider nicht gewusst. Also machten wir das Beste daraus, aßen ein paar Riegel und ruhten uns kurz aus, bevor es ein paar Minuten später auf die zweite Runde ging.

Runde zwei… 🏃🏻‍♂️☀️

Nach der kurzen Pause, war ich wieder etwas motivierter und nahm mir ersteinmal vor zumindest den ersten Cutoff am Twister zu schaffen und dort dann zu schauen, wie wir zeitlich stehen.

Wann genau der Cutoff war und wo und wann die nächsten seien würden, wussten wir nur wage, da die Informationen vor dem Rennen nirgends zu finden waren.

Also hieß es erstmal Gas geben!🏃🏻‍♂️💨

Auf dem Weg dorthin ließen wir dieses Mal keine Gelegenheit aus uns Abkühlung zu verschaffen.
Jedes Wasserloch, jedes Rinnsal und jeden Bach nutzten wir um uns ein paar Sekunden Abkühlung zu verschaffen.

Diese Strategie machte sich ziemlich schnell bezahlt, denn nach jeder dieser kurzen Pausen konnten wir wieder die volle Leistung abrufen und es lief wieder richtig gut 😃

Leider war ich dann bei den Monkeybars doch etwas zu übermütig und etwas zu schnell unterwegs, weswegen ich dann knapp die Glocke verfehlte und wieder Burpees machen durfte 😅

Jetzt waren wir nur noch sechs Hindernisse vom Twitter entfernt, wo sich das weitere Rennen entscheiden sollte…

Dann endlich am Twitter angekommen, erfuhren wir, dass wir ziemlich genau eine Stunde vor dem Cutoff waren. Eine tolle Nachricht!😃

Das gab mir einen gehörigen Motivationsschub, meine Zweifel waren wie weggeblasen und der Ehrgeiz das Rennen zu finishen wieder geweckt!

Jetzt hieß es nur noch einmal den Urwald überstehen, der mich auch diesmal wieder an meine Grenzen brachte. Nur diesmal bin ich nicht in dieses mentale Loch gefallen, wahrscheinlich auch weil ich genau wusste wie lang der Weg nach oben sein würde.

Runter hat es dann schon wieder richtig Spaß gemacht auf dem rutschigen, schlammigen Boden, fast wie ein Skifahrer von Baum zu Baum zu gleiten. 😄⛷

Wir mussten auch kaum bremsen und das obwohl mittlerweile natürlich auch die anderen Läufer der kürzeren Distanzen auf der Strecke waren.
Sobald wir mit unseren lilanen Ultrashirts um die Ecke bogen riefen sie nur:
„Get out of the way an Ultra is coming.“
und jedes Mal gab es noch ein „God Job“ mit auf den Weg.

Das war schon ein besonderes Gefühl und hat uns natürlich noch einmal mehr motiviert Gas zu geben 😊

„Thank you very much Guys! That’s Spartan Spirit!“ 💪🏻

Natürlich wurden die nächsten Kilometer nicht einfacher aber wir setzten uns kleinere Ziele. So klatschten wir immer, wenn wir wieder eine runde Kilometermarke erreicht hatten ab.
Das erste Mal bei Kilometer 35.
Unsere längste Distanz bis dahin waren die 34km beim Predator Race…
Dann wieder bei 40km und kurz darauf bei 42,195km – unser erster Marathon 😃

Ab jetzt war alles Ultra!

Auf den nächsten Kilometern schafften wir es dann auch noch einige Ultras zu überholen, wussten aber auch nicht ob wir noch im Zeitplan waren, bis wir wieder zu den Dinosaurierknochen kamen.

Dort erfuhren wir dann von einem Crewmitglied vom Sartanrace, dass wir noch Über 3 Stunden Zeit haben das Ziel zu erreichen.
Da es ab hier nur noch wenige Kilometer waren, legten wir hier noch einmal eine kleine Fotopause ein, bevor wir den Endspurt antraten 😃

Keine Frage, die letzten paar Kilometer musste ich schon öfter mal Gehpausen einlegen oder zumindest das Tempo drosseln, da die Beine schon ziemlich schlapp waren.

Die Hindernisse dagegen gingen noch ziemlich gut. Und so hangelte ich mich von Hindernis zu Hindernis in Richtung Ziel.

Die Sonne war gerade am Untergehen, als wir endlich das Ziel sahen.
Ich kann nicht in Worte fassen, was es für ein Gefühl war, nach so langer Zeit.

Jetzt hieß es nur noch die letzten Kraftreserven zu mobilisieren um am Ende nicht doch noch einmal Burpees machen zu müssen, denn dafür war ich definitiv zu kaputt. 😅
Das ging aber noch erstaunlich gut! Und selbst die Kombination aus Multirig und anschließendem Olympus konnte ich noch gut meistern 💪🏻😎 und so waren es auf der zweiten Runde auch nur 30 Burpees!

Dann war er endlich da, der Moment auf den wir so lange hintrainiert hatten…

Der Sprung über das Feuer und der anschließende Zieleinlauf waren unbeschreiblich. Wir hatten es tatsächlich geschafft! 🔥🔥🔥

Nicht einmal zwei Jahre nach unserem ersten Spartan Sprint, ist unser Traum wahr geworden und wir haben unseren ersten Spartan Ultra gefinished 🤩🤩🤩

…und nur 60 Burpees!

Und nicht nur das!
Sogar der Traum von Hawaii ist damit in Erfüllung gegangen 🌺😎

Der ganze Flair, die Stimmung, die Landschaft und nicht zuletzt die schönste Ultra Medaille die man bekommen kann haben diesen Tag zu einem der anstrengendsten aber auch einen der schönsten Tage, die ich bis jetzt erleben durfte gemacht 🔥😍

Wie schön ist die bitte 😍

Nach dem Zieleinlauf saßen wir noch eine gefühlte Ewigkeit nur so herum – es ging einfach nichts mehr 😅

Irgendwann sind wir dann doch los, haben uns bei Mc Donalds mit ordentlich Kalorien versorgt und sind dann ziemlich schnell schlafen gegangen, denn am nächsten Morgen sollte es ja auch schon nach Big Island gehen.

Dazu aber im nächsten Teil mehr…


Wohnen & Camping auf Oahu Hawaii

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BEACHPARKS OHAU 🏝
Hier findest du Informationen zu den Campingbedingungen, Standorten und Buchungen der verschiedenen Beachparks.
Division of State Parks

Hawaii 🌺 Woche 1 – Ohau 🏝☀️😎

Nachdem wir Ende 2017, nach unserem ersten Spartanrace gesagt hatten, dass wir irgendwann mal nach Hawaii fliegen um dort den Spartan Ultra zu machen, war es nun soweit.

Gerade einmal zwei Jahre später sind wir heute auf Ohau gelandet.

Der Flug mit umsteigen und warten hat knapp 27 Stunden gedauert — das war wirklich kein Spaß. Und ehe wir den Mietwagen abgeholt und zu unserem Airbnb gefahren sind hatten wir dann schon über 28 Stunden auf der Uhr…

Die erste Nacht in unserem Zimmer war eher wenig erholsam. Es war ziemlich heiß und die kleine Klimaanlage schaffte es nicht den Raum auf europäische Verhältnisse runterzukühlen — wir mussten uns wohl erst an das Klima gewöhnen 😅

Am nächsten Morgen dann das erste Mal aufstehen auf Hawaii 🌺😎

Wir machten uns sofort auf zum Strand 🏝

Und da war es nun, das Hawaii, das wir bis jetzt nur von Fotos und aus Filmen kannten.

Der erste Strand in Honolulu war mindestens so schön, wie wir ihn uns vorgestellt hatten. Palmen, türkisfarbenes, glasklares Wasser und zu unserer Überraschung kein bisschen überfüllt.

Also machten wir uns erstmal einen schönen Strandtag, probierten von dem einheimischen Essen, waren im Ala Moana Center shoppen, und ließen die vielen neuen Eindrücke auf uns wirken.

Am Ende des Tages waren wir dann an dem wohl bekanntesten und dadurch wohl auch vollstem Strand — dem Waikiki Beach, angekommen. Dort blieben wir dann noch bis in den späten Abend. Schauten den Surfern zu und genossen den Klang der Wellen 🌊

Am zweiten Tag war dann nochmal Beachen angesagt bevor wir dann am Abend das erste Mal unsere Hängematten am Strand aufhängen konnten.

In dieser Nacht haben wir wieder richtig gut geschlafen.
Das Rauschen des Meeres und die frische Luft haben uns wirklich gut getan 😃

Der dritte Tag

Noch vor Sonnenaufgang machte ich mich an diesem Morgen auf, um meinen ersten Lauf am Strand von Hawaii zu machen. 
Was für ein Luxus, wenn man nicht erst dort hin muss sondern direkt von der Hängematte aus loslaufen kann 😎

Und ja, trotz der Tatsache, dass es noch vor sieben Uhr morgens war, hat es sich ziemlich hart angefühlt. Die Temperatur und die hohe Luftfeuchtigkeit hat mir das Atmen ziemlich schwer gemacht. Umso mehr Respekt hatte ich jetzt vor dem bevorstehenden Ultra.

Apropos Ultra...

Nach dem Frühstück ging’s dann weiter zur Kualoa Ranch, wo am Wochenende unser Rennen starten sollte.

Die Meisten, so wie wir auch, werden den Ort nur aus Filmen wie Jurassic Park kennen. In dieser wunderschönen Kulisse wurden aber nicht nur der sondern auch noch viele andere Filme gedreht. – Und hier sollten wir nun am Wochenende laufen 😍

Gibt es einen besseren Ort, als diese beeindruckende Kulisse für den ersten Spartan Ultra?

Nachdem wir die Ranch und die Umgebung erkundet und dort noch was gegessen hatten, ging’s weiter zum nächsten Beachpark wo wir wieder einen tollen Platz für unsere Hängematten am Strand gefunden hatten.

Der vierte Tag.

An diesem Tag beschlossen wir die Berge rund um das Spartangelände zu erwandern und fanden einen superschönen Trail über einen Bergkamm, der uns den Blick auf einen Teil des Geländes werfen lies und zugleich ein tolles Berg- und Dschungeltraining war 😎⛰🌴

Am Abend gings dann in den Kahana-Bay-Beach-Park wo wir dann erstmal schön unser Abendessen auf unserem 11 Dollar Grill zubereiteten bevor wir dann wieder direkt am Strand unsere Hängematten aufspannten um uns von dem Klang der Wellen in den Schlaf wiegen zu lassen.

Die letzen Tage vor unserem goßen Rennen…

…haben wir dann noch die Nord- und die Westküste von Ohau erkundet.
Da war wirklich ein Strand schöner als der Andere!

Die Wellen im Norden waren auch um einiges höher als im Süden und einen Surfshop musste man hier auch nicht lange suchen. Die gab es hier an jeder Ecke.

Wer Surferkultur erleben will, sollte also auf jeden Fall den Norden der Insel bereisen….

Am Donnerstag hatten wir dann erstmal genug vom Strand und beschlossen kurzerhand nach Pearl Harbor zu fahren.

Das Besucherzentrum dort ist richtig gut gemacht. Man erfährt sehr viel über die Ereignisse und kann sich auch viele interessante Sachen anschauen.
Der Eintritt ist frei und nur wenn man auf das Kriegsschiff will, muss man etwas zahlen.

Nachdem wir uns alles angeschaut und noch ein paar schöne Fotos gemacht hatten, machten wir uns wieder auf den Weg in Richtung Norden 😎

Wir fuhren eine ganze Weile, die Sonne war gerade am untergehen, da sahen wir das perfekte Fotomotiv!

Ein wunderschöner Strand mit tollen Wellen, gehüllt in das Rot der Abendsonne 😍

Barefoot Wine

Wir hielten an, schauten auf die Wellen und genossen einfach den Moment und diese grandiose Stimmung…

Die Nacht verbrachten wir diesmal nicht in der Hängematte sondern direkt am Strand. Am dem wohl abgelegensten Ort der ganzen Insel, am Ende einer Straße.  Dort gab es nämlich weit und breit keine Bäume 😅

Hier hatten wir auch schon die Nacht davor verbracht und am darauffolgenden Morgen einen kurzen Lauf gemacht bei dem wir dort sogar einer Robbe am Strand begegnet waren. Die lag dort einfach so rum und ließ sich kein bisschen von uns stören…

Es ist Freitag der 15. August 2019

Nachdem wir etwas gefrühstückt hatten, war es endlich soweit.
Wir fuhren wieder in Richtung Kualoa Ranch zum „Open House“ wo wir endlich das Spartan-Gelände anschauen und unsere Startunterlagen für unseren ersten Ultra abholen konnten. Der war nämlich schon am nächsten Tag 😍

Dazu aber mehr im nächsten Blogpost… 😁



Übernachten auf O’ahu Hawaii

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Camping auf O’ahu Hawaii

BEACHPARKS OHAU 🏝
Hier findest du Informationen zu den Campingbedingungen, Standorten und Buchungen der verschiedenen Beachparks.
Division of State Parks

Road to Hawaii 🌺 Woche 30 Tag 6 🏃🏻🏃🏽‍♀️⛰

XLETIX Tirol?? ⛈⛈⛈

Eigentlich wollten wir letzten Samstag bei der XLETIX Challenge Tirol mitlaufen…

Warum daraus nichts wurde und was wir stattdessen in Kühtai gemacht haben erfährst du in den nächsten Zeilen…

Freitag Nachmittag kurz vor der Abfahrt nach Tirol hieß es auf einmal auf Facebook, dass das Rennen am Wochenende abgesagt wurde. 

Erst wollte ich es nicht glauben und habe mich dann selbst davon überzeugt. 

Leider hatten die Leute, die das geschrieben hatten Recht, denn auch auf der offiziellen Seite von XLETIX stand die Meldung: „Wegen schweren Gewittern werden alle Veranstaltungen am Wochenende abgesagt“.

Die Enttäuschung war natürlich erstmal groß. Vor der Tür stand der Mietwagen und das Wochenende war quasi schon verplant. 

Was also tun?

Ich hab dann Verena Bescheid gesagt, dass ich sie trotzdem erstmal mit dem Auto abhole wie geplant und wir dann eine neuen Plan für das Wochenende schmieden.

Das ging dann ziemlich schnell 😃

Verena hatte nämlich ein Hotelzimmer gebucht was man nicht stornieren konnte und ich hatte ja ohnehin schon einen Mietwagen, der auch nicht stornierbar war.

Also machten wir uns trotz der Absage auf den Weg nach Kühtai 🚗 💨

Die beste Entscheidung, wie sich später rausstellen sollte 😎

Trotz Ferienbeginn sind wir ziemlich gut durchgekommen und noch im Hellen in Kühtai angekommen.

Eine richtig tolle Gegend 😍😍😍

Hat ein bisschen norwegischen Charme. Mit den grünen, kargen Bergen auf denen Kühe, Pferde und Schafe frei herumlaufen und kaum ein Haus zu sehen ist.

Das Wetter war bis jetzt auch ziemlich gut und wir waren gespannt, wie es am Samstag werden würde.

Wir waren schon ziemlich müde, also erkundeten nur kurz das Gelände und dann hieß es nur noch Abendessen und ab ins Bett 😴

Der nächste Morgen — Samstag 

Das Wetter war überraschend schön und vom erwarteten Unwetter bis jetzt noch keine Spur 😃☀️

Also schnürten wir unsere Laufschuhe und fuhren direkt nach dem Frühstück nach Kühtai 🏔☀️

Das Rennen war zwar abgesagt worden aber trotzdem waren einige Läufer da, die so wie wir die Trails erkunden wollten.

Verena hatte die original Strecke vom letzten Jahr auf ihre Uhr geladen und so konnten wir die XLETIX Challenge Tirol zumindest nachstellen 😎🏃🏻🏃🏻‍♀️

Wir hatten uns vorgenommen so lange zu laufen, wie das Wetter mitspielt und hatten da auch ziemlich viel Glück.

Und als wir die original Strecke abgelaufen waren, hatten wir sogar noch Zeit eine kleine Extrarunde hinten dran zu hängen bevor die ersten Regentropfen kamen 😊

Das Gewitter, das wir schon längere Zeit in der Ferne gehört und gesehen hatten, hat es glücklicherweise nicht über die Berge geschafft.⛈⛈

Somit hatten wir die ganze Zeit bestes Laufwetter in einer absolut traumhaften Location 😍

Sogar einige Hindernisse standen noch auf dem Weg, die wir gerne mitgenommen haben 😎

Und so war es trotz abgesagtem Rennen ein mega schöner Lauf mit viel Spaß und tollen Eindrücken 🏔🏃🏻‍♀️🏃🏻

Nach dem Lauf gabs dann noch einen leckeren Kaiserschmarren im Dorfstadl und dann war nur noch relaxen angesagt.

Am nächsten Morgen,
nachdem wir ordentlich ausgeschlafen hatten, ging es noch ein letztes Mal nach Kühtai.

Und nach einem kleinen Shakeout ging es dann auch wieder zurück nach München.🏃🏻🏃🏻‍♀️💨

Abschließend muss ich sagen, dass es die beste Entscheidung war nach Kühtai zu fahren und den Lauf zu machen.

Wir kommen im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder! 

Dann hoffentlich zu der XLETIX CHALLENGE TIROL 2020 🏃🏻🏃🏻‍♀️🏔😎

Hattest du dich auch schon auf das Event gefreut und bist du nächstes Jahr auch dabei? Was war dein Alternativprogramm? 

Road to Hawaii 🌺 Woche 29 Tag 6 🏃🏻🏃🏽‍♀️⛰

Sandbag Hiking 🔥🔥🔥

Als wir letzten Samstag beim XLETIX in München gelaufen sind, hatte ich im rechten Ballen einen ziemlich stechenden Schmerz beim Laufen, der sich jetzt als Entzündung herausgestellt hatte.

Da es jetzt aber nur noch wenige Wochen bis zum Ultra auf Hawaii sind, kann ich natürlich nicht die ganze Zeit pausieren. 
Also musste ein Alternativtraining her.

Deshalb hatten Verena und ich kurzerhand beschlossen, statt Trailrunning, zum Bergwandern zu gehen.
Und um das Ganze nicht zu einfach zu machen, musste Sandy, der neue Sandsack von Verena, natürlich auch noch mit 😅

Wir sind an der Talstation Wallbergbahn gestartet und dann erst auf den Setzberg und danach auf den Wallberg gewandert.

Wie immer hatten wir bestes Kaiserwetter und super schöne Aussicht auf den Tegernsee und die umliegenden Berge 😍☀️

Beim Wandern haben wir uns dann alle 500m mit Sandy abgewechselt.
Das Beste daran waren die ungläubigen Blicke der anderen Wanderer, die es nicht glauben konnten, dass wir einen Sandsack den Berg hoch schleppen 😂

Auf dem Weg nach unten haben wir den Schwierigkeitsgrad noch etwas erhöht, indem wir alle 150 Meter 200 Lunges gemacht haben .
Nach 16 Kilometern, 1.100 Höhenmetern und einigen Hundert Lunges waren unsere Beine auf jeden Fall ordentlich zerstört 🔥🔥🔥

Ein tolles Alternativprogramm wenn man mal nicht richtig laufen kann und sehr zum Nachmachen empfohlen 👌🏻😎